Masterstudien Elektrotechnik TU
Masterstudien Elektrotechnik
| Studienkennzahl | E 066 435 - Energietechnik E 066 436 - Automatisierungstechnik E 066 437 - Telekommunikation E 066 438 - Computertechnik E 066 439 - Mikroelektronik |
| Dauer | 4 Semester |
| Umfang | 120 ECTS |
| Abschluss | Dipl.- Ing. (= Master of Science, MSc) |
Eine ausführlichere Beschreibung der Studien finden Sie auf den hier verlinkten Seiten
Masterstudium Engerietechnik
Zulassungsbedingungen
Bachelorabschluss Elektrotechnik 033 235 (TU Wien)
Zulassung
mit anderen Abschlüssen ist gegebenenfalls nach individueller Prüfung
möglich, dabei können zusätzliche Prüfungen vorgeschrieben werden.
Prüfungsfächer
- Antriebstechnik
- Automation
- Energieversorgung
- Energiewirtschaft
- Leistungselektronik und EMV
- Maschinen und Geräte
InhalteDie Energietechnik beschäftigt sich mit der Erzeugung und Verteilung elektrischer Energie an die Verbraucher. Hauptaufgabe der Energietechnik ist die Nutzung der zur Verfügung stehenden Primärenergie mit möglichst hohem Wirkungsgrad. Wichtig sind dabei die hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit und Umweltfreundlichkeit und die elektromagnetische Verträglichkeit. Energiewirtschaftliche Zukunftsszenarien über lange Zeiträume sind zur Planung notwendig. Waren früher in der Energietechnik Generatoren und Motoren, sowie Anlagenbau und die Hochspannungstechnik dominierend, so gewinnen heute nicht-konventionelle Energiequellen wie Sonnen- und Windenergie und kleine Kraftwerkseinheiten immer mehr an Bedeutung.
BerufsbildSie finden ein weites Betätigungsfeld im Bereich intelligenter Energiesysteme, von kleinsten Leistungen bis zum Megawattbereich. Sie projektieren Kraftwerke und elektrische Anlagen, planen Antriebe für Produktionsanlagen oder arbeiten im Bereich der Energieversorgung von Gebäuden. Beispiele für berufliche Tätigkeiten sind:
- Entwicklung eines Elektroantriebes für ein Brennstoffzellenauto
- Wasserstoffgewinnung aus Windenergie
- Potential und Standortanalyse für Wind- und Solarenergie
- Automatisierung von dezentralen Energiesystemen
- Trendrechnung zur CO2-Reduzierung
Aktuelle Forschungsthemen
- Alternative Antriebe und Energiespeicher
- Antriebsregelung und Leistungselektronik
- Dezentrale regenerative Energiesysteme mit Demand- und Supply-side-Management
- Blackout Simulation und Monitoring
Masterstudium Automatisierungstechnik
ZulassungsbedingungenBachelorabschluss Elektrotechnik und informationstechnik 033 235 (TU Wien)
Bachelorabschluss Technische Informatik 033 535 (TU Wien)
Zulassung
mit anderen Abschlüssen ist gegebenenfalls nach individueller Prüfung
möglich, dabei können zusätzliche Prüfungen vorgeschrieben werden.
Prüfungfächer
- Antriebstechnik
- Automation
- Industrielle Elektronik
- Leittechnik
- Prozesstechnik
- Regelungstechnik
InhalteIm Mittelpunkt der Automatisierungstechnik steht der technische Prozess, der möglichst ohne menschlichen Eingriff effizient und sicher ablaufen muss. Neue Herausforderungen liegen in netzwerkbasierten Regelungen hochkomplexer Systeme, in denen man industrielle Kommunikationsnetze zugleich auch zur Übertragung von Regelprozessdaten verwendet. Dabei werden die regelungstechnischen Methoden an die informationstechnische Umgebung mit ihren spezifischen Verzögerungszeiten angepasst. Die massive Integration verteilter Intelligenz (Embedded Systems) benötigt neue Entwurfs- und Simulationsmethoden für hochkomplexe und vernetzte Systeme, in denen bis zu 10.000 Sensoren und Aktoren koordiniert werden.
Berufsbild
Hauptbetätigungsfeld ist die Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Beispiele für berufliche Tätigkeiten sind:
- Autonomer Roboter für den Einsatz in gefährlichen Umweltbedingungen
- Selbstlernendes Regelungsverfahren für einen chemischen Prozess
- Gebäudeautomatisierung
- Steuerung des Antriebes für ein Stahlwalzwerk
- Fertigungsstraße für einen MP3-Player
Aktuelle Forschungsthemen
Produktionssysteme der Zukunft müssen hochflexibel sein und die Fähigkeit zur Adaption und Rekonfiguration besitzen. Roboter müssen "sehen" lernen, sie müssen Strukturen und Objekte erkennen können.
Masterstudium Telekommunikation
ZulassungsbedingungenBachelorabschluss Elektrotechnik und Informationstechnik 033 235 (TU Wien)
Zulassung
mit anderen Abschlüssen ist gegebenenfalls nach individueller Prüfung
möglich, dabei können zusätzliche Prüfungen vorgeschrieben werden.
Prüfungfächer
- Hochfrequenztechnik
- Kommunikationsnetze
- Mobilkommunikation
- Photonik und optische Nachrichtentechnik
- Signalverarbeitung
- Übertragungstechnik
InhalteIn
der Telekommunikation geht es um die Übertragung, Vermittlung und
Verarbeitung von Nachrichten und Informationen. Nachrichten in Form von
Sprache, Bildern oder Daten müssen in elektrische oder optische Signale
umgewandelt werden. Für eine schnelle, sichere und störungsfreie
Übertragung über elektrische Leitungen, Glasfasern oder mittels
elektromagnetischer Wellen im freien Raum (z. B. Mobilfunk) werden sie
geeignet codiert. Themen des Studiums sind deshalb die grundlegenden
Eigenschaften elektromagnetischer Wellen, die Beschreibung und der
Entwurf von nachrichtentechnischen Bauelementen und Systemen sowie die
digitale Signalverarbeitung.
BerufsbildArbeitsplätze
gibt es nicht nur in der Telekom- und Elektronikindustrie, sondern auch
bei Betreibern von Mobilfunk-, Daten- und Telefonnetzen. Beispiele für
berufliche Anwendungen:
- Übertragungsstrecke in Glasfasertechnologie
- Mobilfunkantennen
- Verkehrstelematik
- Digitale Filterung durch einen Signalprozessor
- Vermittlungssystem für Notdienste
Aktuelle ForschungsthemenIn Zukunft werden Mobilfunk, Internet und Festnetz zusammenwachsen und von mächtigen und komplexen Glasfasersystemen weltweit vernetzt werden. Mit neu entwickelten Verfahren werden wir die vorhandenen Frequenzressourcen in Kabeln und im Funk viel effizienter nutzen. Darüber hinaus werden wir für völlig neue Übertragungsverfahren wie z. B. Ultra Wideband-Funksysteme zusätzliche Frequenzbereiche erschließen.
Masterstudium Computertechnik
ZulassungsbedingungenBachelorabschluss Elektrotechnik und Informationstechnik 033 235 (TU Wien)
Bachelorabschluss Technische Informatik 033 535 (TU Wien)
Zulassung
mit anderen Abschlüssen ist gegebenenfalls nach individueller Prüfung
möglich, dabei können zusätzliche Prüfungen vorgeschrieben werden.
Prüfungfächer
- Betriebssysteme und Software Engineering
- Computertechnik
- Kommunikationsnetze
- Leittechnik
- Schaltungstechnik
- Vernetzte Systeme
InhalteDas Masterstudium Computertechnik stellt eine Brücke zwischen den Bereichen Informatik und Elektrotechnik dar. Wer bei Computertechnik an PCs denkt, liegt hier nicht richtig: das Hauptgewicht dieses Studiums liegt in der Digital- und Mikrocomputertechnik und deren Einsatz in Form von Embedded Systems. Die Grenzen zwischen Hardware und Software werden durch Hardware/Software-Codesign verschieblich. Intelligente räumlich getrennte Mess- und Steuerungskomponenten wirken über Feldbussysteme zusammen. Zu den Ausbildungsschwerpunkten gehören auch die Programmier- und Systemtechnik, Echtzeitsysteme, Software Engineering und Vernetzte Systeme.
BerufsbildArbeitsplätze finden sich überall, wo Mikrocomputer und Computernetze eingesetzt werden. Beispiele für berufliche Anwendungen:
- Feldbussystem zur Steuerung einer Gebäudeinfrastruktur
- Cluster von Mikrocomputern für schnelle Bildverarbeitung
- Multimedida-Übertragung über das Internet
- Chipkartensystem für Zutrittssicherung und Abrechnung
- Software für selbstlernende Systeme
Aktuelle ForschungsthemenEine neue Computergeneration wird Befehlssatz und Architektur den jeweiligen Erfordernissen dynamisch anpassen können. Neue Entwicklungswerkzeuge werden dafür sorgen, dass komplexe digitale und hybride Systeme schneller und zuverlässiger entwickelt werden können. In der Automatisierungstechnik ist die Vernetzung von tausenden intelligenten Einheiten zu einem ausfallssicheren und selbstkonfigurierenden Gesamtsystem erst am Anfang der Entwicklung.
Masterstudium Mikroelektronik
ZulassungsbedingungenBachelorabschluss Elektrotechnik und Informationstechnik (TU Wien) 033 235
Zulassung
mit anderen Abschlüssen ist gegebenenfalls nach individueller Prüfung
möglich, dabei können zusätzliche Prüfungen vorgeschrieben werden.
Prüfungfächer
- Digitale Signalverarbeitung
- Halbleiterelektronik und Bauelemente
- Schaltungstechnik
- Photonik und optische Nachrichtentechnik
- Technologie und Werkstoffe
- Sensorik und Mikrosystemtechnik
InhalteDie Mikroelektronik ist die Basistechnologie unserer Informationsgesellschaft. Alle modernen Systeme der Kommunikations- und Informationstechnik beruhen auf dieser Technik ebenso wie Komponenten der Automatisierung, der Unterhaltungselektronik, der Automobiltechnik sowie der Luft- und Raumfahrt und der technischen Medizin. Das Studium ist einzigartig im deutschen Sprachraum. Es umfasst nicht nur konventionelle elektronische Bauelemente sondern auch moderne Bauelemente der Optik und High-Tech-Werkstoffe. Behandelt werden die physikalischen Grundlagen sowie die Entwicklungs-, Simulations- und Herstellungsverfahren dieser Bauelemente.
BerufsbildWo es um Technologie, Miniaturisierung und Mikrosystemtechnik geht, ist Mikroelektronik gefragt. Beispiele für berufliche Anwendungen:
- Mikrosensor für den KFZ-Einsatz
- Laser für die Dentaltechnik
- Innovative Halbleiterelemente
- Magnetkernmaterial für einen Kleinsttransformator
- Entwicklung eines Prüfprogrammes für einen neuen Chip
Aktuelle Forschungsthemen
- Neue Halbleitermaterialien und Werkstoffe für die Mikroelektronik und Photonik
- Laser für neue Wellenlängenbereiche
- Optische Quellen für die Erforschung atomarer Vorgänge
- Bauelemente der Nanoelektronik bis zu atomaren Größenverhältnissen
- Simulation und Modellierung von Halbleitern und ihrer Herstellungsprozesse.
Mehr Info und Kontakt
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- Studiendekan:
Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Christoph Mecklenbäuker
T +43-1-58801-38980
E christoph.mecklenbraeuker@tuwien.ac.at - Studienkommissionsvorsitzender:Univ. Prof. Dr. Gottfried Strasser
T +43-1-58801-36230
E gottfried.strasser@tuwien.ac.at - Studierendenvertretung:
Fachschaft Elektrotechnik
T +43-1-58801-49553 oder 49554
E service@fet.at
http://www.fet.at
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